Erste Frühlingsgefühle

ImageImageAuf dem Fensterbrett haben Lorbeerblatt und Geranie den Winter überstanden und stehen jetzt tagsüber schon draußen.

 

ImageDer wilde Wein ist im 3. Jahr auf meinem Balkon und treibt im Februar schon wieder neu aus. Freude! Hier brauchte es im geschützten Standort nicht mal einen besonderen Schutz.

ImageVorbereitung für den Sommerbalkon: Aussaat.     Akelei und Steinkraut sind die Ersten in der Erde. Allerdings sind die Akeleien leider noch nicht aufgegangen.

Advertisements

Rosen auf dem Balkon

Juhu: Beide Rosen auf meinem Berlin Balkon haben den Winter 2013/14 überstanden. Die Triebe waren in Baumwollbeuteln eingewickelt, die Töpfe mit den getrockneten Büscheln alter Rankpflanzen abgedeckt und auf dem Boden in einer geschützten und trockenen Ecke platziert. Da es kaum Frost gab, habe ich alle 3-4 Wochen auch mal ein klein wenig Wasser gegeben. Nachdem die Haupthürde „Winter“ genommen war, gilt es jetzt noch zwei Hürden zu schaffen: 1.) Ein ordentlicher Schnitt, der den Austrieb schöner Triebe und vieler Blüten unterstützt und 2.) den richtigen Moment für das Entfernen des Frostschutzes abpassen.

ImageDer Schnitt: Mitte Februar stellte ich fest, dass sich unter dem Gestrüpp und Baumwollbeuteln die ersten Triebe bildeten. Ich hatte gehört, dass Rosen geschnitten werden und informierte mich im Netz, wann und wie das am besten zu erledigen wäre. Hier fand ich eine sehr hilfreiche und klare Beschreibung dieses etwas kniffligen Vorhabens: http://gaertnerblog.de/blog/2008/rosen-schneiden/ . Nach dieser Anleitung hab ich am 1.3. 2014 die Rosen beschnitten.Mal sehen, wie sie die Schätzchen in diesem Sommer entwickeln.

ImageStartschuss für die Freiluftsaison: Nach einem sehr sonnigen Wochenende, frostfreien Nächten und Tagestemperaturen von 8 – 12 Grad habe ich beschlossen, dass die beiden Rosen ab jetzt ohne Frostschutz an der frischen Luft klar kommen müssen. Ich habe Sorge, dass die vielen frischen Triebe unter den Baumwollbeuteln verkümmern oder abbrechen. Nun heißt es Daumen drücken, dass sie durchkommen, und die Temperaturen im Blick behalten.

 

Kräutergarten – Nach dem Winter

Es ist  Frühling, die Tulpen und Narzissen sind bereits verblüht. Die Orange steht in voller Blüte und verstroehmt einen fantastischen Duft. Wir essen bereits wieder auf der Terrasse und wir freuen uns besonders über die vielen frischen Kräuter! Ueber den Winter sind einige Kräuter gewachsen, die dem heissen Römer Sommer nicht Stand halten.

petersilie-dill
Die Petersilie: Sie ist ein Busch geworden, ca. 60cm hoch und langsames Wachstum? Nein! Es schiessen beständig neue Blätter und die drei Pflanzen nehmen nunmehr fast den gesamten Topf ein.

Der Dill: Vor ein paar Monaten dachte ich noch, das wird nie etwas und habe kleinste Triebe geerntet und eingefroren um meiner italienischen Familie bei Gelegenheit Dill zu servieren. Das Kraut ist für Römer eher exotisch, quasi unbekannt. Anstelle von Dill serviert man hier eher das artverwandte Fenchelkraut. Nun wächst der Dill aber in allen von mir ausprobierten Standorten auf dem Balkon. Er hat eine Hoehe von ca 40cm erreciht und jeden tag kommen neue Triebe. Mein Fazit: Licht ist wichtig, aber nicht zu viel Hitze.

Das Schnittlauch: Auch das Schnittlauch scheint eher Hitzeempfindlich und hat mir letzten Sommer Sorgen bereitet. Nun aber geht es ihm bestens und sehr hübsche kleine Zwiebeln schiessen hervor, die zu kleinen lila Blüten werden.

Das Basilikum: Am Basilikum werde ich mir ein Beispiel nehmen. Im Letzten Spätsommer hatte ich mal keine Lust, die Blüten abzuknipsen um das Blattwachstum aufrecht zu erhalten und siehe da: Es hat sich ganz fleissig selbst ausgesät. In allen Blumenkästen wachsen nun kleine Basilikum-Pflanzen und ich werde mir keine Gedanken um eine neue Pflanze machen muüssen. Tolle Sache! Das handhabe ich jetzt auch mit der Petersilie und dem Schnittlauch so.

Früüühling

Die Pflanzsaison hat begonnen und wie jedes Jahr gabs:

1) viele Verluste (wieder haben es Pflanzen nicht über den Winter geschafft! Seit einem Besuch in Hamburg weiß ich, dass meine Pflanzen eher vertrocknet sind als erforen – also auf einen neuen Versuch im kommenden Winter!). Die Ausnahme: Der wilde Wein treibt wieder aus… Juhu!

2) neue Kollegen aufm Balkon. Die Highlights seht ihr hier: Mini-Jasmin, extra dicke Tausendschönchen/Bellis, dreifarbige Schneeflocken UND eine Buschrose mit extra robustem Blattwerk. Das wird mein erster ernsthafter Rosenversuch. Wehe er scheitert. Habe mich präventiv mit allerlei Schädlingsaccessoires eingedeckt. Nun steht das Schätzchen erst einmal im Wohnzimmer, weil in Berlin gerade lauschige 10Grad sind.

P1030038

P1030050

P1030045P1030040

und tschüss… Rosmarin

Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass unser Supermarkt-Rosmarin gute Überlebenschancen hat. Jetzt siehts schlecht aus: Von unten nach oben werden viele „Nadeln“ braun, dann trocken und werfen sich dann aufs Fensterbrett. Was ist das Problem? Guter Standort, nicht zu viel nicht zu wenig Wasser… Warum sieht er aus, als würde er eingehen? An die erfahrenen Kräutermenschen: Was ist da los und wie sieht so ein Rosmarin eigentlich aus, wenn er in südlichen Gefilden überwintert?

P1020978 P1020979

Schnee! Und was is mit Überwinterung?

Seit heut morgen ist alles weiß und ich muss mich unaufschiebbar mit der Winterfestigkeit meiner Pflanzen auseinander setzen. Im letzten Jahr habe ich sie so gut versorgt (Luftpolsterfolie, Zeitung und altes Laub), dass mehr als die Hälfte der Pflanzen das Frühjahr mit hübschem Schimmelkleid begrüßt haben. Dieses Jahr versuch ichs also im anderen Extrem: Keine wärmende Verkleidung, einfach einfrieren lassen und schauen, was wieder kommt. Naja, vielleicht umhülle ich meinen heiß geliebten Jasmin (mittleres Bild unten) mit etwas Tanne?

P1020952

P1020948

P1020947

Rom, Berlin, Rewe

Es ist der 978. Versuch, eine mediterrane Kräuterei dauerhaft in unserer Berliner Wohnung heimisch werden zu lassen. In regelmäßigen Abständen überkommt mich große Lust auf frische Kräuter – vorzugsweise wenn ich im Supermarkt davor stehen – und obwohl ich schon weiß, dass es ihnen an Sonne, geeigneter Erde (was auch immer das bedeutet!) und Zuwendung fehlen wird, kaufe ich einen Topf Irgendwas – mal Basilikum, mal Thymian, dieses Mal Rosmarin. Jedesmal habe ich Hoffnung, dass dieses Pflänzchen länger lebt als bis zur nächsten Mahlzeit – meistens wird diese Hoffnung enttäuscht.

Doch dieses Mal ist es anders, ich habs im Gefühl: Der Rosmarin ist schon 4 Wochen bei uns. Er findet das Küchenfensterbrett offenbar gar nicht sooo schlecht. Vielleicht hält er durch und ich kann wöchentlich für Ofenkartoffeln und andere Deftigkeiten die leckeren Zweige ernten.

P1020958P1020956

Advertisements